Hühnereiallergie

Eier werden in diversen Lebensmitteln verarbeitet und lösen bei Allergikern schon in geringen Mengen Reaktionen aus!

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Hühnereiallergie | Diagnostik von Hühnereiallergie | Therapie von Hühnereiallergie | Toleranzgrenze

Hühnereiallergie

Verarbeitet werden Eier in den unterschiedlichsten Nahrungsmitteln wie bspw. in Backwaren, Soßen, Mayonnaise, etc.

Hühnereier setzen sich aus Eiklar und Eidotter zusammen. Diese enthalten Proteine, Wasser sowie Lipide. Die in den Eiern enthaltenen Proteine sind in der Regel verantwortlich für eine Eiallergie. Ovomukoid, Ovalbumin, Kysosy, Ovomuzin, sind u. a. die Eiklar-Allergene. Reagiert man nicht auf Ovomukoid können gekochte oder gebratene Eier vertragen werden. In den anderen Fällen, sollte man auf Ei bei der Ernährung komplett verzichten.

Im Kindesalter sind Hühnereier mit die häufigste Ursache einer Nahrungsmittelallergie.

Bemerkbar macht sich eine Eiallergie/-intoleranz durch eine Reaktion kurz nach dem Verzehr. Diese wird ausgelöst durch IgE-Antikörper. Luftnot, Übelkeit, Hautausschlag oder eine laufende Nase können Reaktionen sein.

Diagnostik von Hühnereiallergie

Über den bekannten Pricktest als auch über eine In-vitro-Testung kann eine zuverlässige Diagnose erstellt werden. Alle ein bis zwei Jahre sollte man sich wieder auf eine Eiallergie testen lassen, da sich die Allergie auf Eier wieder verlieren kann.

Therapie von Hühnereiallergie

Eine Eifreie-Ernährung erfordert besondere Aufmerksamkeit, denn in vielen Fertigprodukten finden sich Eier oder Produkte aus Eiern. Häufig werden Eier verwendet zum Binden, Emulgieren, Färben, Verfeinern, etc. von Suppen, Saucen, Mayonnaise, Brote, Panaden, etc.

Eier werden vielfach in folgenden Nahrungsmitteln verarbeitet:

 

Nahrungsmittel-Kategorie Nahrungsmittel
Gebäck Croissant, Kleinbrote, Spezialbrote, Zuckerbrötchen, Milchbrötchen, etc.
Süßwaren, Süßspeisen Kekse, Waffeln, Torten, Kuchen, Patisserei, div. Teige, Backmischungen, etc.
Suppen, Soßen Eissorten, Mohrenkopf, Zuckerwatte, Bonbons, Gummibärchen, Schokoriegel, Creme, Pudding, etc.
Fleisch, Fisch, Geflügel u. Wurstwaren Beefsteak, Tatar, Hackbraten, Hamburger, Paniertes, Fleischpasteten, Terrine, Paniermischungen, etc.
Gemüse, Panaden, Beilagen Knödel, Kroketten, Kartoffel-Fertigprodukte, Pasteten, Eierteigwaren, Spätzle, Gemüseköpfli (z. B. Spinattimbale), etc.

Toleranzgrenze

Bei Eiallergikern wird bereits ab einer Menge von 10 mg eine Reaktion ausgelöst. So ist es wichtig auch beim Arzt immer anzugeben, dass man auf Ei allergisch reagiert, da in einigen Impfoffen, aufgrund ihrer Herstellungsart, Eiallergene enthalten sein können.

Da bereits ab 200 mg anaphylaktische Reaktionen beobachtet wurden, gilt besondere Aufmerksamkeit beim Nahrungsmittelkauf!

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